Willkommen im Gemeindepastoral 2015

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Krankensalbung

Im Jakobusbrief heißt es: “Ist einer von euch krank? Dann rufe er die Ältesten der Gemeinde zu sich; sie sollen Gebete über ihn sprechen und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten.” (Jak 5,14-15a)

In der Krankensalbung sagt Gott jedem, der ernsthaft und schwer erkrankt ist, seinen sakramentalen Beistand und seine Hilfe zu.

Wann wird das Sakrament der Krankensalbung gespendet?

Lange Zeit nannte man dieses Sakrament ‚die letzte Ölung’. Es war vor allen Dingen ein Sterbesakrament. Man rief den Priester erst, wenn jemand erkennbar im Sterben lag. Heute besinnt man sich wieder mehr auf die ursprüngliche Bedeutung der Krankensalbung als Sakrament für Menschen, die ernstlich und schwer erkrankt sind. Es ist deshalb sinnvoll, sich nicht erst im Pfarrhaus zu melden, wenn jemand in unmittelbarer Todesgefahr schwebt. Überall, wo ein Mensch ernstlich erkrankt, will Gott ihm seinen Beistand und seine heilende Nähe zusagen.

Darüber hinaus werden immer wieder alle, die der Nähe Gottes besonders bedürfen, weil sie gebrechlich oder krank sind, zu besonderen Gottesdiensten eingeladen, in denen Krankensalbung gespendet wird. Ebenso wird in regelmäßigen Abständen die Krankensalbung in einem Gottesdienst in den Pflegeheimen Haardtblick in Lachen-Speyerdorf und Paul-Gerhard-Haus in Neustadt gespendet.

Was muss ich tun, wenn ich möchte, dass ein Angehöriger die Krankensalbung empfängt?

Melden Sie sich im Pfarrbüro oder unter der Notrufnummer 0151/14879830. So können Sie einen Termin mit einem der Priester verinbaren. Erwähnen Sie bitte auch, ob der Kranke in der Lage ist, die Krankenkommunion zu empfangen.

Muss ich für die Feier der Krankensalbung etwas vorbereiten?

Viele Familien haben eine so genannte ‚Versehgarnitur’ zuhause. Diese können Sie aufstellen. Wenn Weihwasser da ist, dann gehört dieses auch dazu. Ansonsten ist es gut, eine weiße Decke auf einem Tisch neben dem Krankenbett vorzubereiten und soweit möglich, ein Kreuz und eine Kerze dazuzustellen, vielleicht auch ein paar Blumen. Alles Weitere bringt der Priester mit.

Und wenn ein Angehöriger wirklich im Sterben liegt?

Auch dann ist es gut, möglichst zeitnah mit Pfarrer Paul Kontakt aufzunehmen. Falls er nicht erreichbar ist, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Er meldet sich baldmöglichst.

Das eigentliche Sakrament für Sterbende ist die so genannte  ‚Wegzehrung’, also die Kommunion. Viele Sterbende sind allerdings nicht mehr in der Lage, die Hl. Kommunion zu empfangen. Deshalb wird auch in diesen Situationen die Krankensalbung gespendet.

Auf alle weiteren Fragen im Zusammenhang mit der Krankensalbung erhalten Sie in unseren Pfarrbüros eine Antwort.